Der Diskus (lat. Symphydoson) ist ein Aquariumfisch, dessen Haltung viel Erfahrung verlangt.  Ursprünglich stammt der Diskusfisch aus dem Amazonas. Dort bewohnt er die Klarwasser Bereiche zwischen Wurzeln und ins Wasser gestürzte Bäume. Schon die Vorraussetzungen zur Haltung von Diskusfischen sind anspruchsvoll: Der Diskusfisch ist ein Gruppenfisch und sollte mindestens mit sechs weiteren Artgenossen gehalten werden. Daher empfiehlt sich eine Beckengröße von mindestens 300 Liter. Die Temperatur sollte im Bereich von 27-30°C liegen und diese auch nicht unterschreiten. Damit eine leistungsstarke Technik Grundvorraussetzung.

Skalar mit Nachwuchs© Ulla Trampert/ PIXELIO

Das Futter sollte abwechslungsreich sein, auch Lebendfutter (Rote Mückenlarven besser nicht!). Eine abwechslungsreiche Ernährung beugt auch der bei Diskusfischen reicht verbreiteten Lochkrankeit vor.

Die Zucht von Diskusfischen ist recht kompliziert und zeitintensiv! Besonders schwierig ist die Zucht im Haltungsbecken, es ist auf jeden Fall zu empfehlen für die Zucht ein geeignetes Paar in einem Zuchtaquarium zu separieren. Hierfür ist ist ein Becken ab der Größe 70x70x70 geeignet. Auf Deko, Bodengrund und Pflanzen sollte verzichtet werden, da dies optimale Wasserwerte und Sauberkeit erschweren. Zum Ablaichen genügt ähnlich wie bei Skalaren bspw. eine Steinplatte. Die Temperatur sollte zwischen 28 und 30°C liegen. In einem Gelege befinden sich 250 Eier aus den nach ca. 3 Tagen die Jungen schlüpfen. Nach 6 Tagen können die Jungfische schwimmen und ernähren sich dabei hauptsächlich durch das Nährsekret auf dem Körperschleim der Elternfische. Zusätzlich können Artemia gefüttert werden. Nach Minimum 10 Tagen können die Jungfische von den Eltern getrennt, vorher jedoch wegen Abhängigkeit vom Nährsekret der Eltern nicht. Viel länger sollte die Jungfische jedoch nicht bei den Elternfischen gelassen werden, da es sonst zu einer Schädigung der Schleimschicht kommen kann.